Restaurant

Frische Tagliatelle mit Sauce Bolognese.

, Juli 3, 2019

Auch wenn unser Chefkoch derzeit nicht selbst an den Kochtöpfen stehen kann, müsst Ihr nicht auf seine Rezeptideen verzichten.

Heute verrät euch unser Chefkoch Martin Unterburger, wie Sie im Handumdrehen „Bella Italia“ auf den Tisch zaubern. Mit Tagliatelle und einer original italienischen Sauce Bolognese. Hausgemacht versteht sich.

Zutaten für 4 Personen :

Für die frischen Tagliatelle:

  • 700 g Hartweizen (Nudelmehl)
  • 300 g Mehl, glatt
  • 7 Eier
  • 7 Ei-Dotter
  • Salz und etwas Olivenöl

 

Für die hausgemachte Bolognese:

  • 200 g Rindfleisch, faschiert
  • 100 g Schweinefleisch, faschiert
  • Je 20 g Karotten und Sellerie
  • 40 g Zwiebeln
  • 100 g Tomaten aus der Dose
  • 20 ml Öl
  • 1 El Tomatenmark
  • 1/8 l Rotwein
  • 350 ml Rindsuppe
  • 1 Zweig Rosmarin

 

Das Rezept.

Wir beginnen mit der Bolognese. Auf einem Schneidebrett geht es an die Karotten, Sellerie und die Zwiebel, die wir geschält in feine Würfel schneiden. Diese geben wir anschließend in eine Pfanne mit heißem Öl und lassen das Gemüse fein dünsten. Wir geben zeitnah das Fleisch dazu, das wir mitdünsten bis die Flüssigkeit, die aus den Zutaten austritt verdampft ist. Nun geben wir etwas Salz sowie das Tomatenmark bei und lassen die Zutaten rösten, bis sie leicht Farbe annehmen. Nun mit Rotwein unter dreimal ablöschen – so entsteht eine intensivere Farbe.
Anschließend geben wir noch die Rindsuppe und die Tomaten bei und lassen die Sauce ca. eine Stunde langsam köcheln.
Die restlichen Gewürze dazu, abschmecken und noch ein bisschen köcheln lassen. Fertig ist die Bolognese.

 

Nun machen wir uns an den Nudelteig. Dazu nehmen Sie den Hartweizen, Ei und Eidotter, Salz, einen Schuss Olivenöl und verarbeiten die Zutaten in einer Rührmaschine – oder altmodisch wie la Mamma mit der Hand – zu einem glatten Teig.
Nun geben wir das Mehl auf eine saubere Arbeitsplatte und formen damit eine Mulde. Darauf geben wir dann die Masse und kneten mit den Hängen solange bis der Teig schön glatt ist.
Den Teig nun in Klarsichtfolie einschlagen und mindestens eine Stunde kühl rasten lassen. Nun wird es Zeit für einen Aperitivo – wie wäre es mit einem leckeren Martini bianco mit einer Scheibe Zitrone?

 

Vom Martini beschwingt wagen wir uns anschließend an die letzten Handgriffe. Sie können entweder mit einer Nudelmaschine arbeiten oder Sie legen selbst Hand an und rollen den Teig mit einem Nudelwalker ebenmäßig aus und schneiden mit einem Messer in 0,5 cm breite Streifen.

Wasser mit einem Schuss Öl und Salz aufsetzen und sobald es köchelt die Nudeln beigeben. Frische Nudeln brauchen nicht so lange wie die aus dem Supermarkt. Nach ca. zwei Minuten machen Sie am besten den Nudeltest. Und wenn Sie doch lieber darauf verzichten möchten, dass Tagliatelle von der Decke hängen, empfehlen wir Ihnen einfach zu kosten. Sobald die Nudeln al dente sind, schrecken wir sie noch kurz unter kaltem Wasser ab und drapieren sie auf einem Teller.

Wir erhitzen die Sauce Bolognese und geben sie nach Belieben darüber. Für den Extra-Geschmack geben wir noch ein bisschen frischen Basilikum, etwas Parmesan und einen Schuss Olivenöl dazu.

Buon appetito!

 

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